• TALKWALKER

Talkwalker ist seit Gründung Kunde bei Hetzner und betreibt heute über 4.000 Server.

Von Talkwalker eingesetzte Produkte:

Talkwalker ist ein internationales Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg und weiteren Standorten in New York, San Francisco, Frankfurt, Paris und Singapur. Ihre Kunden profitieren von dieser weltweiten Erfahrung und der Expertise im Bereich Social Media Monitoring.

Thibaut Britz, CTO und Gründer von Talkwalker, ist verantwortlich für die technische Entwicklung und Informationssicherheit. Gemeinsam mit Mitgründer Christophe Folschette ist er ebenfalls in die Produktentwicklung involviert. Wir haben uns über die Chance gefreut, Thibaut in Luxemburg zu besuchen und ihm einige Fragen zu stellen. Er spricht darüber, wie Talkwalker zu dem wurde, was es heute ist und warum Hetzner ein wichtiger Partner beim Wachstum des Unternehmens war.

Thibaut, Talkwalker ist heute ein erfolgreiches Unternehmen. Wie hat es sich dazu entwickelt?

Christophe Folschette und ich hatten die Idee zur Analyse von Social Media. Nach zweieinhalb Jahren haben wir uns mit Robert Glaesener zusammengeschlossen, der jetzt der CEO von Talkwalker ist. Wir haben uns dann entschieden zusammen zu arbeiten.

Zu diesem Zeitpunkt haben wir die Plattform Talkwalker, unser einziges Produkt, eingeführt. Es ist eine Social Media Monitoring Plattform. Unternehmen können beispielsweise ihre Marke oder Themen eintragen und monitoren, was im öffentlich zugänglichen Internet dazu geschrieben wird. Man kann somit analysieren, was auf Twitter, Facebook oder traditionelleren Medien wie Blogs, News oder Message Boards thematisiert wird. Das Ziel ist eine 360 Grad Sicht zu erhalten. Talkwalker kann deshalb für Brand Monitoring genutzt werden, aber auch zur Recherche hinsichtlich der Resonanz der Marke in verschiedenen Märkten. Meinungen können von einem zum anderen Markt komplett abweichen. Möglicherweise wird die Marke in einem anderen Land in einem anderen unerwarteten Kontext genannt. Dann kann die Werbung entsprechend angepasst werden, sodass sie besser in den Kontext passt.

talkwalker video shoot

Es gibt hohe Anforderungen, um eines der führenden Social Media Monitoring Tools zu entwickeln. Was war dabei die größte technische Herausforderung für Talkwalker?

Es gibt immer viele Herausforderungen in der IT. Kürzlich haben sich all die Verordnungen durch die DSGVO geändert. Eine weitere ist die Menge an Daten, die wir verarbeiten und analysieren. Wir indexieren über 300 Millionen Posts am Tag. Es gibt mehr als 3 oder 4 Milliarden Updates dieser Artikel, wenn sich zum Beispiel die Anzahl der geteilten Beiträge ändert. Es muss alles 24 Stunden am Tag reibungslos funktionieren. Eine andere Herausforderung ist, das Unternehmen so weiterzuentwickeln, dass wir für die Zukunft vorbereitet sind und wir innovativ bleiben.

Wir haben mit 8 Servern begonnen. Mittlerweile sind es insgesamt über 4.000 Server. Hetzner war immer ein verlässlicher Partner.

Schon seit Beginn der Gründung des Unternehmens waren wir Kunde bei Hetzner. Wir haben mit 8 Servern begonnen. Mittlerweile sind es insgesamt über 4.000 Server. Das ist eine sehr hohe Anzahl. Hetzner war immer ein verlässlicher Partner, sodass wir als Unternehmen wachsen konnten.

Wir freuen uns, euch seit Beginn begleiten zu dürfen. Was sind die Gründe dafür, dass ihr euch für uns entschieden habt und immer noch unsere Leistungen nutzt?

Vor Talkwalker hatte ich ein kleines eigenes Projekt, eine luxemburgische Suchmaschine. Dafür habe ich bereits Hetzner genutzt. Als wir Talkwalker dann gründeten, waren wir auf der Suche nach Servern. Es war selbstverständlich, dass wir Hetzner gewählt haben, da ich das Unternehmen schon von früher kannte und sie immer ein verlässlicher Partner waren. Wir blieben dann auch bei Hetzner und wir sind sehr zufrieden.

Der Hauptgrund dafür ist, dass unsere Ansprechpartner bei Hetzner keine Versprechen machen, die sie nicht halten können, und sie sehr verlässlich sind. Wenn wir etwas besprechen, setzen sie es ohne lange Diskussionen und Verhandlungen um. Sie hören uns auch zu, wenn wir etwas brauchen wie die GPU Server, welche sie uns zur Verfügung gestellt haben.

Zudem gibt es den 24 Stunden Support in den Datacentern. Wenn etwas passiert, war immer jemand da und das Problem wurde sehr schnell gelöst, sogar in der Nacht.

Hetzner nimmt unser Feedback ernst und hilft uns beim Wachstum des Unternehmens. Mit Hetzner ist es möglich, uns auf unser Unternehmen zu konzentrieren.

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Ihr habt tausende Server bei uns. Wieso braucht ihr so viele? Wozu nutzt ihr sie?

Zusätzlich zu den Dedicated Root Servern, die wir für das Crawling und die Recherche verwenden, haben wir auch GPU Server bei Hetzner. Dafür gibt es zwei Hauptgründe.

Der erste Grund ist das Training. Mit Machine Learning führen wir beispielsweise automatische Textübersetzungen, Sentiment Analysen (dies ist mittlerweile in über 90 Sprachen möglich) und die Bilderkennung durch. Wenn eine Marke in einem Bild oder auch in einem Video zu sehen ist, wird dies erkannt. Dafür werden viele Ressourcen benötigt, wofür die GPU Server eingesetzt werden. Wir nutzen sie, sowohl für das Training als auch um die Modelle vorzubereiten, da die Entwicklung solcher KI-Modelle viel Zeit zur Berechnung benötigt. Anschließend, das ist der zweite Grund, nutzen wir die Server für die Evaluation und die Rückschlüsse, die wir aus den Daten ziehen.

Viele eurer Services sind bereits automatisiert. Wie wichtig ist Automatisierung auch für eure virtuelle Infrastruktur?

Automatisierung ist für uns sehr wichtig, da wir so viele Server haben. Wir möchten die Server automatisiert überwachen und Vorfälle bewältigen. Auch bei kleineren Hardware Problemen, die möglicherweise auftreten, wollen wir nachts nicht geweckt werden. Es muss sichergestellt werden, dass all unsere Services rund um die Uhr ohne Unterbrechung laufen. Hetzner stellt uns dafür eine Oberfläche bereit, mit der wir beispielsweise Hardware Tests oder den Austausch von Maschinen automatisch anstoßen können. Das hilft uns enorm in unserer Effizienz.

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Das Buzzword Künstliche Intelligenz – Was denkst du darüber und wie beeinflusst KI eure Dienstleistung aktuell? Wie wird es in der Zukunft aussehen?

Für Talkwalker war KI und Machine Learning schon immer ein sehr wichtiges Thema. Wir hatten bereits vor 4 Jahren ein Team aus dedizierten KI-Spezialisten zusammengestellt, um Talkwalker in diesem Bereich auszubauen. Wir haben viele KI-Tools wie die Sentiment Analyse, die uns helfen und uns einen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern geben. Deshalb ist es sehr wichtig, diese Technologien zu nutzen.

Für die Zukunft haben wir bereits einiges geplant, worin wir bereits jetzt stark investieren und es wird mehr hinzu kommen. Wir werden bestimmt noch mehr in Machine Learning investieren. Aufgrund der Menge an Daten, die wir verarbeiten und aufbereiten, werden wir auch einen höheren Bedarf an Servern mit GPUs haben. Unsere wichtigste Mission ist die Nadel im Heuhaufen zu finden – die wichtigen Informationen aus anderen Millionen von Informationen herauszufiltern. Damit helfen wir unseren Kunden, die Zeit, die sie mit der Plattform verbringen, zu reduzieren und ihnen dennoch wertvolle Einsichten zu geben. KI ist das wichtigste Tool, um dieses Ziel zu erreichen.

Deshalb freue ich mich schon darauf, was noch kommen wird und wie wir bei der Entwicklung weiter vorgehen.

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